Allgemine Zahnmedizin

Kontakt

Karl-Marx-Str. 26
15537 Grünheide

Telefon: 0 33 62 - 2 32 57
0 33 62 - 2 80 77
Telefax: 0 33 62 - 70 06 37

E-Mail: praxis@drmaretzki.de

Funktionstherapie

Das Kausystem besteht aus vielen zusammenwirkenden Komponenten. Wenn Kiefergelenke, Kieferknochen, Zahnhalteapparat oder Zähne nicht richtig aufeinander abgestimmt sind und aus dem Gleichgewicht geraten, kann sich jedes dieser Elemente schmerzhaft bemerkbar machen.  So genannte Dysbalancen des Kausystems haben auf den gesamten Körper Auswirkungen. Sie können Schmerzen in entfernten Körperteilen auslösen. Eine Fehlstellung der Zähne bewirkt unter Umständen Verspannungen der Muskulatur und Schmerzen in Hals, Rücken und Schultern.

Der "falsche Biss" und die Symptome!

  1. Spannungsschmerzen im Kiefer- und Gesichtsbereich, Ohrenschmerzen
    oder Ohrgeräusche
  2. Nacken-, Schulter und Rückenschmerzen
  3. Kopfschmerzen, Gesichtsschmerzen oder Migräne
  4. Wirbelsäulen- und Gelenkbeschwerden
  5. Schlafstörungen und Zähneknirschen

Wie wird eine zuverlässige Diagnose erstellt?
Besteht bei Ihnen der Verdacht auf eine Funktionsstörung (CMD), klären wir Sie in einem Beratungsgespräch zunächst über die Möglichkeiten der Funktionsanalyse und der Funktionstherapie auf. Unterstützend setzen wir wissenschaftlich anerkannte Computersysteme ein, die bei der exakten Diagnose und unserer Therapieplanung helfen. Erst dann beginnt die auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Therapie.

Das DIR-System (Dynamische Intraorale Registrierung) ermöglicht dem Behandler die computergestützte Aufzeichnung der Gelenkbahnen des Patienten unter Kaudruck d. h. unter muskulärer Anspannung dazustellen. Mittels eines Mess-Sensors, der auf kleinen Halteschienen im Mund eingebracht wird, werden alle Gelenklaufbahnen aufgezeichnet und anschließend mit einem speziellen Computerprogramm visualisiert und ausgewertet. Ziel ist es, den Gelenkkopf des Kiefergelenkes wieder zentral in den freien Raum zu stellen und Gleichheit beider Kiefergelenke zu erwirken. Mit Hilfe einer transparenten oder zahnfarbenen Schiene wird die berechnete Position dem neuoromuskulären System angeboten, worüber dieses sich wieder dauerhaft neu positionieren kann.

Zähneknirschen
Ein vernachlässigtes Phänomen unserer leistungsorientierten Zeit ist die starke Zunahme des Zähneknirschens.
Exzessives Knirschen während der Nacht führt auch zu einer Überbelastung der Kaumuskulatur und der Kiefergelenke, sodass in weiterer Folge nicht reversible Schäden am ganzen Kausystem auftreten können. Das Abschleifen der Zähne bis zum Zahnbeinkörper, chronische Kiefergelenksschmerzen durch übermäßigen Strukturschädigungen der Kiefergelenke und schmerzhafte Knoten (Myogelosen) in den Kaumuskeln sind die Folge.

Damit das Knirschen jedoch keine medizinischen Auswirkungen auf Zähne und Kausystem hat wird das Tragen einer "Knirscherschiene" während der Nacht empfohlen.

Nach einer genauen zahnärztlichen Untersuchung kann in jedem Fall abgeklärt werden, ob bei Ihnen eine Knirscherschienenbehandlung oder weiterführende Diagnostik und therapeutische Maßnahmen notwendig werden.

Admin
Startseite